Schritt 2: Das Handy orten und wiederfinden

Handy verloren oder geklaut: So findet man es wieder

Mittlerweile gelangen fünf bis zehn Prozent aller E-Mails in die falschen Hände. Nutzer sehen zeitgleich, welche Apps auf den lokalen Standort oder die gespeicherten Kontakte zugreifen. Egal für welche App der Nutzer sich entscheidet, eine Sache ist gerade bei Verlust des Gerätes definitiv wichtig: Das Handy und vor allem die Daten vor Unbefugten zu schützen. Smartphone verloren? Quelle: pixabay Stehen die Chancen schlecht sein Gerät wiederzufinden, sollte man alles tun um die persönlichen Daten aus der Ferne zu löschen.

Auch ohne entsprechende App kann dies bei Anroid-Geräten im Nachhinein möglich sein, z. Quelle: pixabay Oft vergessen, aber sinnvoll: Auch wenn es aufwändig ist, sollte bei der Polizei eine Anzeige gegen unbekannt aufgegeben werden. Quelle: pixabay Persönliche Daten einiger Apps z. Whatsapp lassen sich über diverser Cloud-Dienste wieder herstellen. Im Idealfall wurden im Vorfeld bereits alle Inhalte des Geräts in der Cloud gesichert, um im Verlust- oder Schadensfall einfach wiederhergestellt werden zu können.

Quelle: pixabay Telekom, Vodafone und O2 bieten Schutz vor unbefugtem Zugriff Sobald der Verlust bemerkt worden ist, sollte unverzüglich der jeweilige Mobilfunkanbieter kontaktiert werden. Denn wenn das Smartphone erst einmal in die Hände eines Diebes gelangt ist und dieser sich Zugriff auf private Daten verschafft hat, kann das fatale Auswirkungen haben: Ein Missbrauch könnte nicht nur erheblich das Konto belasten, auch vertrauliche WhatsApp-Nachrichten oder E-Mails wären nicht mehr sicher.


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Nicht auszudenken, welche Folgen es haben könnte, würden gespeicherte Passwörter verschiedener Accounts und vielleicht sogar der Bank-App genutzt werden. Ob Telekom , Vodafone, o2 oder ein anderer Anbieter, alle bieten online eine Verlustmeldung und eine Sperrung an. Seit dem 1. Juli gibt es eine bundesweite Telefonnummer des Sperr-Notrufs , an die sich Verbraucher bei einem Karten-Verlust wenden können, um die Karte zu sperren. Im gleichen Zuge bietet es sich direkt an, Ersatz für die verloren gegangene SIM-Karte zu ordern, sofern der Anbieter bestehen bleiben soll — nach wenigen Tagen liegt die Karte in der Post.

Nur noch eine telefonischen Freischaltung ist nötig und Freunde und Familie erkennen die gewohnte Rufnummer wieder. Wie hoch der Betrag ausfällt, ist von dem Tarif abhängig. Bei offen gebliebenen Fragen kann ein Anruf im jeweiligen Kundencenter die erhofften Antworten liefern. Obwohl eine Rufumleitung nicht gerade dabei hilft das eigene Handy wiederzufinden, kann diese durchaus dazu beitragen, die Smartphonelose-Zeit möglichst bequem zu überstehen.

Eine alternative Methode gibt es allerdings immer und das trifft auch bei der Rufumleitung zu. Dafür braucht man lediglich den eigenen Benutzernamen beziehungsweise die eigene Handynummer sowie das dazugehörige Passwort. Authentifizieren muss man sich allerdings auch hier. Zusätzlich sollte man hier auf die möglichen Kosten achten, denn der Anrufer rechnet damit, mit der alten Rufnummer verbunden zu werden. Im Zweifellfall lohnt es sich immer, das Telefonat nicht anzunehmen und den Anrufer im Nachhinein selbst zu kontaktieren. Die Polizei, dein Freund und Helfer? Gibt nun ein ehrlicher Finder das Smartphone in einem Fundbüro oder einer Polizeidienststelle ab, kann der Besitzer über die Seriennummer siehe unten ermittelt werden.

Die Chancen mit der polizeilichen Registrierung einen potentiellen Diebstahl aufzuklären, gehen aber leider gegen Null. Denn wer ein teures Handy verliert, darf in der Regel nicht darauf hoffen, dass es wieder abgegeben wird. Neben den Rachegelüsten an den Missetätern wollen viele Besitzer ihr Handy einfach nur wieder haben. Alle Einstellungen müssen dafür vor dem Verlust getätigt und der Fernzugriff aktiviert worden sein. Dann kann die Polizei den Dieb im besten Falle schnell überführen. Wichtige Nachrichten werden heutzutage nicht mehr nur per E-Mail ausgetauscht, sondern auch über WhatsApp.

Wenn nun aber der Super-GAU passiert ist und das Handy geklaut wurde — oder einfach nicht mehr aufzuspüren ist — muss schnell gehandelt werden. Da der Empfang notwendig ist, um WhatsApp zu nutzen, ist eine Verifizierung dann nicht mehr möglich. Dies deaktiviert jedoch noch nicht den WhatsApp-Account auf dem verlorenen Smartphone.

Verlorene oder geklaute Smartphones einfach aufspüren

Mit einer neuen SIM-Karte und identischer Telefonnummer, die bei dem jeweiligen Mobilfunkanbieter beantragt wird, kann WhatsApp wieder aktiviert werden. Das ist die schnellste Möglichkeit, den WhatsApp-Account auf dem gestohlenen Handy zu sperren — der Grund dafür ist, dass der Messenger nur auf einem Telefon mit einer Nummer aktiv sein kann.

Falls es nicht möglich ist, WhatsApp unter der alten Handynummer auf einem neuen Gerät zu aktivieren, sollte direkt das Support-Team von WhatsApp kontaktiert werden.

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Handy Orten in 1 Sekunde ohne App oder Zusatzsoftware

Nicht alle dieser Funktionen sind ab Werk aktiv, manchmal genügt aber schon eine flüchtige Zustimmung in einem Einrichtungsfenster, und das Datensammeln im Hintergrund beginnt. Die gute Nachricht: Diese und weitere Tracking-Methoden könnt ihr abschalten. Zumindest wenn ihr wisst, wo ihr in den Einstellungsmenüs ein Häkchen entfernt. Eine unmittelbare Gefahr besteht durch die Datensammelei nicht.

Wie auch Facebook nutzt Google Daten unter anderem für personalisierte Werbung. Einen Datenskandal wie bei Facebook hat es bei Google nicht gegeben. Auch vor Hackern und Kriminellen sind die Daten bei einem Konzern wie Google wohl vergleichsweise sicher. Die Daten, die Google über euch sammelt, sind ein Schatz, der den Konzern erst so wertvoll macht. Wer dem Konzern jedoch möglichst wenig Daten zur Verfügung stellen will, muss aktiv an den Privatsphäre-Einstellungen schrauben.

Mit den folgenden acht Handgriffen trimmt ihr euer Android-Smartphone auf Datenschutz. Getestet haben wir das mit Android 6. Manchmal unterscheiden sich die Klickwege leicht, da viele verschiedene Versionen von Android im Umlauf sind und auch die Smartphone-Hersteller selbst am Betriebssystem schrauben dürfen. Trotzdem lohnt es sich für alle, die ein Android-Handy haben, die folgenden acht Funktionen zu checken. Wer bei Google Maps den sogenannten Standortverlauf aktiviert, kann nützliche Empfehlungen bekommen, etwa die Verkehrslage für den täglichen Weg zur Arbeit. Zugleich wird das Handy aber zum permanenten Peilsender, mit dessen Hilfe Google Bewegungsprofile über euch erstellt.

In Googles Standortverlauf lässt sich über Jahre hinweg auf die Minute und auf den Meter genau nachverfolgen, wann ihr wo unterwegs wart: inklusive Urlaubstrips, dem Weg zur Arbeit, dem Weg in den Supermarkt, zu Freunden, Freundinnen, Romanzen. Unter diesem Link könnt ihr checken , ob Google auch für euch Bewegungsprofile anlegt. Wer diese Funktion einmal aktiviert hat und sie wieder loswerden möchte, muss einen langen Klickweg zurücklegen. App-Entwickler können sich aussuchen, mit welchen Berechtigungen sie ihre Apps ausstatten.

Sie könnten sogar eine harmlose Taschenlampen-App so programmieren, dass sie euren Standort abruft und euer Adressbuch ausliest.

Drei Optionen

Bei der Installation einer neuen App müsst ihr all solchen Berechtigungen zunächst zustimmen — oder ganz auf den Download verzichten. Mehr Macht über die Berechtigungen von Apps habt ihr im Einstellungsmenü. Dort gibt es für jede installierte App eine Palette an Berechtigungen, die sich per Schieberegler an- oder abschalten lassen. Besonders nutzerfreundlich ist das aber nicht gestaltet. Ihr könnt nämlich nicht per Knopfdruck alle App-Berechtigungen auf ein Minimum reduzieren, sondern müsst jede installierte App einzeln überprüfen. Seid ihr zum Beispiel mit eurem Google-Account im Browser angemeldet, darf der Konzern all eure Suchanfragen auswerten.

Dabei entsteht eine Liste mit Interessen, die Dutzende Einträge umfassen kann. Je nach Surfgewohnheiten ist euer Werbeprofil mehr oder weniger ausführlich. Euer persönliches Werbeprofil könnt ihr unter diesem Link checken. Dass Google so ein Werbeprofil überhaupt erstellt, lässt sich nicht abschalten. Wohl aber, ob ihr auf Grundlage des Profils personalisierte Werbung erhaltet.

Weitere Tipps für anonymes Browsen findet ihr hier. Diese Funktion ist ebenso praktisch wie riskant: Google hilft euch dabei, euer Android-Gerät zu finden, wenn ihr es verlegt oder verloren habt.

Handy geklaut: Diese Apps helfen wirklich - Galileo - ProSieben

Es genügt Passwort des mit dem Handy verknüpften Google-Accounts, schon lässt sich das Gerät orten, sperren oder löschen — zumindest, wenn es eingeschaltet ist. Der Vorteil: Wenn das Handy plötzlich weg ist, seid ihr für diese Funktion möglicherweise sehr dankbar. Der Nachteil: Wenn jemand das Passwort eures verknüpften Google-Accounts herausfindet, kann er oder sie euch permanent orten und per Knopfdruck eure Daten löschen.

Das Szenario ist gar nicht unwahrscheinlich. Es würde schon reichen, wenn ihr euch an einem PC mit eurem Google-Account anmeldet, etwa um Mails zu checken, und den Logout vergesst. Dann kann jeder Nutzer, der nun im Browser den Link des Ortungsdiensts aufruft, auf euer Handy zugreifen. Letztlich muss wohl jeder entscheiden, ob sich "Mein Gerät finden" lohnt. Die Funktion ist ab Werk aktiv. Backups können nützlich sein, etwa wenn euer Handy kaputt ist und ihr wichtige Daten retten wollt. Im besten Fall hilft euch das Backup dabei, die Einstellungen und Dateien eures alten Handys auf ein neues zu übertragen.